Kfz Haftpflicht

by admin on 17. Januar 2012

kfz haftpflichtDie KFZ Haftpflichtversicherung ist die notwendige Voraussetzung, um öffentliche Straßen befahren zu dürfen. Diese gesetzliche Regelung dient nicht zuletzt dem finanziellen Selbstschutz der Verkehrsteilnehmer, da die durch Unfälle entstehenden Kosten schnell in Regionen emporschnellen, die mit dem durchschnittlichen Budget nicht zu leisten sind. Mit einer Haftpflichtversicherung werden solche Unglücksfälle zumindest finanziell abgesichert, selbst wenn die Höhe des Schadens im siebenstelligen Bereich liegt.

Die Grundzüge der Haftpflicht: eine Frage der Deckungssumme

Grundsätzlich deckt die Haftpflichtversicherung alle Schäden an fremden Fahrzeugen und Objekten, darunter auch Personen, ab. Gerade letzteres ist häufig mit hohen Kosten verbunden. Die Deckungssumme einer Haftpflicht beläuft sich deswegen auf mindestens 2 Millionen Euro, empfohlen werden aber durchweg mindestens 7,5 Millionen Euro. Diese Summe reicht nämlich laut Statistiken aus, um auch die meisten Unfälle der schwersten Art finanziell aufzufangen.
All das gilt generell natürlich nur, falls der Unfall selbst verursacht wurde. Ist der Fahrzeughalter an einem Unfall beteiligt, an dem er keinerlei eigene Schuld trägt, so bleibt seine KFZ Haftpflichtversicherung unberührt von den Geschehnissen.
Schäden am eigenen Fahrzeug dagegen fallen unter gar keinen Umständen unter die eigene Haftpflicht; hier beginnt nämlich der Bereich der Kaskoversicherung, sofern diese existiert. Im Gegensatz zur Haftpflicht ist die Kaskoversicherung nämlich keine Pflicht.

Unfallfreiheit lohnt sich: Klassen und Prozente

Bei der Durchsicht von KFZ-Versicherungen fällt schnell auf, dass die Haftpflicht einen Löwenanteil der Prämien ausmacht. Die Berechnung der Prämie erfolgt auf Basis der Fahrzeugdaten, dessen Wertes sowie den Daten des Fahrers, auf den das Fahrzeug angemeldet ist. An dieser Stelle entstehen die sogenannten Prozente, die zwischen 35 und 260 Prozent liegen können. Abhängig von der Dauer des Führerscheinbesitzes und der unfallfreien Zeit ergibt sich daraus für jeden Fahrer ein individueller Koeffizient innerhalb der genannten Grenzen, wobei jedes weitere Jahr ohne Unfall eine Aufstufung in die nächstgünstigere Klasse zur Folge hat. Vorsichtig fahren lohnt sich somit im doppelten Sinne.

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